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Jonny Clayton Darts: Hiraeth, 22 g oder 23 g und Switch Point

Clayton baut viele Legs über 100er- und 140er-Aufnahmen auf. Damit erreicht er ein Finish oft eine Aufnahme früher als ein Gegner, der zwischendurch nur 60 Punkte erzielt.

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Red Dragon Profil

Wie Jonny Clayton mit konstantem Scoring Druck aufbaut

Jonny Clayton heißt offiziell „The Ferret“. Sein Spiel lebt weniger von einzelnen Ausreißern als von vielen Aufnahmen über 100 Punkten und sauber vorbereiteten Finishes.

„Mr. 140“ ist hier nur eine Beschreibung, nicht sein offizieller Spitzname. Gemeint ist die Folge aus 100er- und 140er-Aufnahmen, mit der Clayton den Gegner früh auf ein Finish unter Druck setzt.

Seine aktuellen Red-Dragon-Hiraeth-Darts gehen genau in diese Richtung: kontrollierter Barrel, klare Kontaktpunkte, 90% Tungsten und Switch-Point-Technik. Entscheidend sind Barrelform und Griffposition; Claytons früherer Beruf als Gipser sagt darüber nichts aus.

Land Jonny Clayton kommt aus Wales. Offiziell läuft er unter dem Spitznamen „The Ferret“.
Hintergrund Vor dem Vollzeit-Darts arbeitete Clayton als Gipser. 2021 gewann er vier große PDC-TV-Titel.
Konkretes Modell Red Dragon Jonny Clayton Hiraeth 90% Switch Point, vor allem in 22g und 23g spannend.
⚙️ Setup-Idee Tapered Barrel, mittige Balance, Ring-/Micro-Milled-Grip, Kite Nitro Flights und Switch Points.
Spielerprofil

Vom Gipser zur PDC-Weltspitze

Clayton erreichte die PDC-Spitze später als viele heutige Nachwuchsspieler. 2021 gewann er Masters, Premier League, World Grand Prix und World Series Finals.

Clayton wurde 2021 mit Siegen beim Masters, in der Premier League, beim World Grand Prix und bei den World Series Finals zum Major-Sieger. Mit Gerwyn Price gewann er außerdem den World Cup für Wales.

Sein Spieltempo bleibt zwischen den Aufnahmen meist gleich. Der Druck entsteht auf dem Scoreboard: Er stellt häufig ein Zwei-Dart-Finish, während der Gegner noch über 200 Punkten steht.

Pattys Kurzansage: Claytons Stärke ist die Folge hoher Aufnahmen. Sie verkürzt seinen Weg zum Doppel, ohne dass jede Aufnahme ein Maximum sein muss.

Spielstil

Warum „Mr. 140“ sein Scoring treffend beschreibt

Offiziell heißt Clayton „The Ferret“. „Mr. 140“ bezeichnet auf dieser Seite nur seine Fähigkeit, über viele Legs hohe Aufnahmen ohne große Schwankungen zu produzieren.

Die Folge ist klar: Wiederholte 100er- und 140er-Aufnahmen verkürzen seine Wege zum Finish. Eine eigene 60er-Aufnahme kostet dann häufig einen vollständigen Zug.

Was Clayton macht

Er gibt dir kaum billige Luft. Ständiges Scoring, wenig Chaos, viel Matchdruck.

Auswirkung auf das Leg

Mehrere hohe Aufnahmen hintereinander nehmen dem Gegner Würfe auf ein Doppel.

Was man leicht übersieht

Das ruhige Auftreten darf nicht mit niedrigerem Scoring verwechselt werden.

Was du lernen kannst

Für den eigenen Wurf sind wiederholbare Abläufe nützlicher als das Kopieren von Claytons Auftreten.

Darts-Setup

Jonny Clayton Hiraeth: Verkaufsset und veröffentlichte Profiangaben

Der klare Materialanker ist der Red Dragon Jonny Clayton Hiraeth 90% Switch Point. Red Dragon beschreibt ihn als komplettes Tour-Setup mit Hiraeth-Barrel, Jonny Clayton Signature Kite Nitro Flights und Switch-Point-System.

Verkaufsmodell und Bühnen-Setup: Red Dragon verkauft den Hiraeth Switch Point mit 22 und 23 g, 90 % Tungsten, 37,5-mm-Silver-Chain-Pro-Points und Signature Nitro Flite in Kite-Form. Die PDC führt Clayton mit 22 g. Das Verkaufsset ist eine belastbare Produktspezifikation; Claytons aktuell montierte Bühnenteile können trotzdem wechseln.

Der Hiraeth ist kein gerader Standard-Barrel. Er läuft tapered, ist mittig gewichtet und hat eine elliptische Front. Ringgrip, abgerundete Zonen und Micro-Milling sitzen vor allem vorn und mittig.

90% Tungsten

Schlanker, wertiger Barrel mit genug Substanz für ein ernstes Spieler-Setup.

Switch Point

Spitzen können deutlich leichter gewechselt werden als bei klassischen eingepressten Spitzen.

Kite Nitro Flights

Passt zu Claytons Tour-Konfiguration und gibt dem Setup einen kontrollierten, kompakten Flug.

Nicht für jeden Wurf

Wenn du extrem gerade Barrels oder sehr aggressiven Full-Length-Grip brauchst, kann dir der Clayton-Dart zu speziell wirken.

Gewicht & Varianten

22 g oder 23 g: Gewicht und Variante prüfen

Bei den aktuellen Hiraeth-Switch-Point-Darts sind vor allem 22g und 23g die spannende Richtung. Die PDC führt Clayton mit Red Dragon und 22g. Red Dragon selbst bietet den Hiraeth Switch Point als 22g- und 23g-Variante an.

Ein Gramm klingt nach fast nichts. Am Board fühlt es sich aber anders an. 22g kann etwas schneller und lebendiger aus der Hand kommen. 23g gibt dir etwas mehr Präsenz und kann bei ruhigerem Tempo angenehmer sein.

  • 22g: spannendste Richtung, wenn du nah an Claytons offizieller Gewichtsangabe bleiben willst.
  • 23g: etwas mehr Gewicht in der Hand, oft angenehm für ruhigere Spieler.
  • Steeldart prüfen: Bei Amazon und anderen Shops können Softtip-Varianten in der Nähe auftauchen.
  • Hiraeth vs. ältere Clayton-Modelle: Nicht jedes Jonny-Clayton-Modell ist automatisch das aktuelle Switch-Point-Setup.
Gefühl in der Hand

Gripzonen und Form des Clayton-Hiraeth-Barrels

Der Hiraeth bietet vorn und mittig klarere Kontaktpunkte als am Heck. Der Grip ist spürbar, aber nicht durchgehend gleich stark; die Kite-Flights halten das Verkaufsset hinten kompakt.

Der Barrel ist für Vorder- und Mittelgriff leichter zu lesen als für einen ausgeprägten Hintergriff. Ziehst du beim Release quer oder brauchst du Full-Length-Grip, solltest du diese Form erst testen.

Pattys Praxisgefühl: Teste zuerst, ob die vorderen Gripzonen deine Fingerposition wiederholbar machen und beim Loslassen frei bleiben.

Setup-Tuning

Wenn du Claytons Setup umbauen willst: vorne ist hier richtig spannend

Der Hiraeth Switch Point ist spannend, weil du nicht sofort den ganzen Dart zerlegen musst, wenn du etwas verändern willst. Das Switch-Point-System erlaubt Point-Tuning deutlich einfacher als klassische eingepresste Spitzen.

Red Dragon nennt beim Hiraeth-Setup competition-spec 37,5 mm Silver Chain Pro Points und weist auf die Kompatibilität des Systems mit anderen Wechselspitzen-Richtungen hin. Das ist für Spieler spannend, die am Board-Grip, Eintrittswinkel oder Gefühl im Board arbeiten wollen.

Spitzen testen

Länge und Struktur der Spitze können Board-Grip, Winkel und Vertrauen beim Wurf verändern.

Flights nicht ignorieren

Kite Flights können anders stabilisieren als klassische Standard-Flights. Das merkt man beim Eintrittswinkel.

Shaft-Länge bewusst wählen

Kompakter hinten wirkt direkter. Länger hinten kann ruhiger fliegen, aber auch träger werden.

Nicht alles gleichzeitig

Wer Points, Shafts und Flights auf einmal ändert, weiß danach nicht mehr, was wirklich geholfen hat.

Mein Rat: Erst mit der Spitze testen, dann mit Flight/Shaft. Und nach jeder Änderung ein paar echte Legs spielen, nicht nur fünf Minuten auf Triple 20 ballern.

Kaufberatung

Für welche Griffpositionen der Hiraeth interessant ist

Die Clayton-Darts passen nicht zu jedem. Sie sind kein komplett neutraler Anfänger-Barrel, aber auch kein unspielbarer Spezial-Dart. Am besten funktionieren sie bei Spielern, die etwas Gefühl im Release haben und einen Barrel wollen, der vorne und mittig klare Orientierung gibt.

Gut für dich, wenn …

du einen ruhigen Wurf hast, kontrolliertes Scoring magst und nicht ständig einen extrem aggressiven Grip brauchst.

Spannend für Umsteiger

Wenn du von klassischen Spieler-Darts kommst und Switch-Point-Tuning testen willst, ist das Setup interessant.

Eher schwierig, wenn …

du komplett gerade Barrels brauchst oder bei jeder Aufnahme maximalen Fingerbiss suchst.

Nicht blind kaufen

Wenn du noch gar nicht weißt, ob du 21g, 22g, 23g oder 24g magst, teste erst grundsätzlich Gewicht und Form.

Amazon-Check

Jonny Clayton Darts bei Amazon.de prüfen

Red Dragon Jonny Clayton Hiraeth Steel 22 g

Konkretes Hiraeth-Spielermodell mit Stahlspitze; 22 g und 23 g werden als Gewichtsvarianten derselben Linie behandelt.

Wenn du Preis und Verfügbarkeit prüfen willst, ist Amazon Deutschland der schnelle Weg. Aber bei Spieler-Darts bitte nicht halb schlafen: Auf Produktseiten können Gewicht, Softtip, Steeldart und alte/neue Modellvarianten nah beieinander liegen.

  • Steeldart: nicht aus Versehen Softtip kaufen.
  • Gewicht: 22g ist die naheliegende Clayton-Richtung, 23g kann für manche Würfe angenehmer sein.
  • Modell: Hiraeth / Switch Point prüfen, wenn du genau dieses moderne Setup willst.
  • Lieferumfang: Flights, Shafts und Tool können je nach Angebot/Variante abweichen.
Pattys Besserwisser-Tipps

Pattys Besserwisser-Tipps: Was der Hiraeth im Wurf zeigt

Der Hiraeth lohnt einen Test, wenn die vordere oder mittlere Griffzone zu deiner Hand passt. Als neutraler Anfänger-Barrel ist er nicht gedacht.

Was ich daran mag: Das Setup passt zur Idee von Clayton. Wenig Theater, viel Wirkung. Der Barrel gibt dir Orientierung, ohne dich zu fesseln. Die Switch-Point-Geschichte ist praktisch, wenn du wirklich testen willst, wie sich andere Spitzen auf Winkel und Boardgefühl auswirken.

Was ich nicht machen würde: Kaufen, weil Jonny Clayton sympathisch ist, und dann erwarten, dass die 140er von allein kommen. Der Dart hilft dir nicht, wenn dein Stand, Griff oder Release komplett schwimmen. Aber wenn deine Basis steht, kann das ein richtig spannendes Setup sein.

Pattys Fazit: Nicht der lauteste Dart im Regal. Aber genau wie Clayton selbst: ruhig, kontrolliert und auf Dauer richtig eklig.

FAQ

FAQ zu Jonny Clayton Darts

Wie heißt Jonny Clayton offiziell als Dartspieler?

Sein offizieller Spitzname ist „The Ferret“. „Mr. 140“ ist hier eine DartWorldHub-Beschreibung für seinen konstanten Scoring-Stil.

Welche Darts spielt Jonny Clayton?

Als aktueller Materialanker gilt Red Dragon. Die PDC führt ihn mit 22g Red Dragon, und Red Dragon bietet seine Hiraeth 90% Switch Point Darts als modernes Tour-Setup an.

Sind die Jonny Clayton Hiraeth Darts für Anfänger geeignet?

Sie gehen auch für Anfänger, aber ich würde sie nicht als erste blinde Empfehlung nehmen. Wenn du Gewicht, Form und Grip noch gar nicht kennst, teste erst einfachere Barrels.

Was ist das Besondere am Switch-Point-System?

Du kannst passende Wechselspitzen einfacher tauschen. Das ist praktisch, wenn du Länge, Grip und Boardgefühl testen willst, ohne direkt den ganzen Barrel zu wechseln.

22g oder 23g?

22g ist näher an der offiziellen Clayton-Richtung. 23g kann sich ruhiger und präsenter anfühlen. Entscheidend ist dein Wurf, nicht nur der Name auf der Packung.